XxTextarchiv Darkstone

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Inhaltsverzeichnis

RH 0019 -- Sergeant Lee

Untertitel: Für Colonel Perkins war er nur ein »verdammter Rebell«. Doch für die Totgeweihten von Camp Carson war er die letzte Hoffnung...

Er hieß Robert E. Lee, genau wie der berühmte Südstaatengeneral aus dem Bürgerkrieg. Das war Grund genug für Colonel Perkins, eine tiefe Abneigung zu empfinden, wenn er Sergeant Lee nur von weitem sah. Ein verdammter Rebell war dieser Mann in den Augen des neuen Kommandanten von Camp Grant, der zwei seiner Söhne im Krieg gegen den Süden verloren hatte. Doch das mußte er nun vergessen. Die Sioux hatten sich in den Hügeln rund um das Fort gesammelt und es von der Außenwelt abgeschnitten. Es gab nur dann noch eine Chance, wenn jemand es schaffte, den Ring der Belagerer zu durchbrechen. Ein Todeskommando, für das nur ein Mann in Frage kam...

zitiert nach Rex Hayes 0019 (Rota-Seite)

RH 0020 -- Drei Rächer

Dieser Tag war für Victoria >Vicky< Jones wie ein Alptraum. Ihr Kopf wirbelte. Am Morgen hatte sie noch in einer friedlichen Stadt gelebt, aber nur wenige Stunden hatten alles verändert. Seit die drei Reiter nach Kimball gekommen waren. Drei gnadenlose Rächer. Nur einer hatte es gewagt, sich den Baxter-Brüdern in den Weg zu stellen. Eiskalt hatten sie ihn niedergeknallt. Nicht die Spur einer Chance hatte er gegen diese schnellen Schießer gehabt. Niemand hatte eine Chance gegen sie. Angst lähmte die Stadt Kimball, nur Vicky Jones ließ sich nicht einschüchtern. Lieber starb sie, als dem brutalen Treiben der drei Rächer tatenlos zuzusehen...

zitiert nach Rex Hayes 0019 (Vorschau-Seite)

JK 0193 -- Savage, der Jäger

Untertitel: Noch nie hatte Neal Savage einen so großen und mörderischen Wolf gesehen. Und es schien, als würde das Monstrum einen bestimmten Plan verfolgen...

Eine unheimliche Bestie streift durch die Rattlesnake Mountains. Ein riesiger Büffelwolf ist es, der nicht aus Hunger, sondern aus reiner Blutgier Menschen und Tiere anfällt. Beherzte Männer machen Jagd auf ihn, aber alle Anstrengungen bleiben vergebens. Da ruft man Neal Savage zu Hilfe, den berühmten Jäger, der schon die gefährlichsten Raubtiere zur Strecke gebracht hat. Auch Savage steht vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Denn der Killerwolf scheint einen menschlichen Verstand zu haben. Es sieht aus, als verfolge er einen bestimmten Plan...

zitiert nach John Kirby 0193 (Rota-Seite)

JK 0194 -- Zur Hölle mit Shannon!

Jim Shannon hatte sich als Sternträger viele Feinde gemacht - und auch, als er den Stern abgegeben und sich eine kleine Ranch gekauft hatte, wünschten sie ihn zur Hölle...

zitiert nach John Kirby 0193 (Vorschau-Seite)

SLA 0122 -- Die Bestie vom Bärenfluss

Schlagartig wurde Emmett Keith bewusst, dass alle Geräusche der Natur verstummt waren. Kein Rascheln. Kein Zirpen der Grillen. Sogar der Wind war abgeflaut. Es war, als hielte die Natur den Atem an. Keith fuhr herum - und starrte direkt in die gnadenlosen Augen der Bestie! Das Maul des Grizzly öffnete sich und gab den Blick auf zwei Reihen furchtbarer Reißzähne frei, von denen Geifer troff. Keith brachte keinen Ton heraus. Gleichzeitig wurde ihm die Lächerlichkeit der Situation bewusst. Hier stand er, vor Angst schlotternd, mit offener Hose und entblößter Manneszierde, und war drauf und dran, von den Tatzen eines Bären zerfetzt zu werden. Er, den man selbst als Bestie bezeichnete hatte...Angst! Eine verdammte, beschissene Angst!

zitiert nach Jack Slade 0121 (Vorschau-Seite)

TW 0186 -- Die Texas-Teufel

(Lex Lane) Die Texas-Teufel sind unterwegs nach Van Horn! Und sie kommen aus der Sierra Diabio. Sie haben weiße Kapuzen über ihre Köpfe gestreift, und wo sie auftauchen, verbreiten sie Angst und Schrecken. Jerry Nutt sieht sie heranstürmen. Er reißt sein Pferd herum, gibt ihm die Sporen und jagt los. Die Nutt-Ranch ist nur drei Meilen entfernt, und Jerrys Rappe ist schnell wie der Blitz. "Ahee!" Der Junge hört die gellenden Schreie der Kapuzenmänner und legt sich flach auf den Rücken seines Rappen, gibt dem Tier die Sporen und brüllt ihm unentwegt in die Ohren, daß es noch schneller laufen soll.

zitiert nach Texas-Western 0186 (Rota-Seite)

TW 0187 -- Treck der Todgeweihten

(Jack Everett) Er hieß Alvarez und man nannte ihn den Bluthund vom Rio Grande. Die Gier nach Rache hatte ihn zu einem reißenden Wolf gemacht. Gnadenlos terrorisierte er mit seiner wilden Horde das Land. Marshals und Sheriffs jagten ihn vergebens, denn nach jedem Überfall verschwand die Bande spurlos in den Bergen. Dort lebte Alvarez in der verborgenen Banditenstadt wie in einer Festung. - Und dann kam jener Treck, der nach Westen zog. Es war, als hätte Alvarez auf diesen Tag sein Leben lang gewartet. Sein wilder Triumphschrei hallte schaurig durch die zerklüfteten Canyons, als der Treck der Todgeweihten in die Falle gerollt war. Ein furchtbares Massaker begann...

zitiert nach Texas-Western 0186 (Vorschau-Seite)

TW 0198 -- Sie spielten auf zum Kugeltanz

(Bill Murphy) Am Powder River ist der Teufel los. Zwei Parteien bekämpfen sich mit unerbittlichem Haß: Siedler und Rancher. Jeder will den größten Teil des Landes für sich, das die Regierung zur Besiedlung freigegeben hat. Die Siedler scheinen gegen die übermächtigen Rinderzüchter nicht die Spur einer Chance zu haben. Sie sind zum Untergang verdammt, noch ehe der Kampf richtig begonnen hat. Doch da tauchen zwei Männer auf, die Tod und Teufel nicht fürchten. Der ehemalige Armeescout Sandy Drake und der Revolvermann Falke-Jim haben geschworen, einer guten Sache zum Sieg zu verhelfen. Und sie stürzen sich in einen ungleichen Kampf...

zitiert nach Texas-Western 0198 (Rota-Seite)

TW 0199 -- Drei Revolver und ein Mann

(Lex Lane) Flint Monahan lag flach auf der heißen Erde. Gewehrschüsse zerrissen petschend die Stille des Tales. Und Flints einzige Deckung war der Kadaver eines Mavericks, dem er erst vor wenigen Minuten sein Brandzeichen aufgedrückt hatte. »Sie haben mich also doch wiedergefunden«, murmelte Monahan bitter vor sich hin. »Vier Jahre habe ich Ruhe gehabt - aber nun hat mich die Vergangenheit wieder eingeholt. Und diesmal machen sie keinen Fehler, wie es aussieht. Sie lassen sich nicht mehr auf einen Kampf ein. Mord ist einfacher und sicherer für sie. Und ich Narr habe geglaubt, daß sie meine Fährte verloren hätten...«

zitiert nach Texas-Western 0198 (Vorschau-Seite)

TW 0236 -- Gestellt vom Mörder seines Freundes

(Lex Lane) Sie stehen sich gegenüber im LUCKY-DAY-SALOON. Marshal Frank Flittard und Gus Brand, der berüchtigte Revolverschwinger. Und hinter dem Tresen liegt Phil Howard, der Keeper. Er ist tot. Er wurde rücksichtslos niedergeschossen von diesem Revolverbanditen, der in ganz Texas für unbezwingbar gilt. Tödliche Stille herrscht im Saloon. »Legen Sie den Revolver ab, Gus Brand!« sagt der Marshal. »Sie sind verhaftet wegen Mordes an Phil Howard.« Der Revolvermann zeigt ein eiskaltes Grinsen. Seine rechte Hand schwebt dicht über dem Revolverkolben. Und Marshal Frank Flittard, erkennt, daß er wahrscheinlich in wenigen Sekunden ein toter Mann sein wird ...

zitiert nach Texas-Western 0236 (Rota-Seite)

TW 0237 -- Ein Mann und tausend rote Teufel

(Rex Hayes) Tonto, der Scout, spähte in den Canyon Diabolo hinab. Bei dem Anblick, der sich ihm bot, sträubten sich seine Nackenhaare. Unten im Canyon hing ein Mann am starken Ast einer Zirbelkiefer. An der blauen Hose erkannte Tonto, daß es sich um einen Kavalleristen handelte. Er hing mit dem Kopf nach unten, und seine nackte Brust war mit Pfeilen gespickt. Tonto erkannte sofort, daß es sich um eine Falle der Apachen handelte. Der tote Soldat dort unten sollte eine Herausforderung für die Armee-Patrouille sein, die sich von Norden her dem Canyon näherte. Eine Herausforderung, die sie gereitzt, ungeduldig und nervös machen sollte. Denn nervöse Männer machten oft tödliche Fehler...

zitiert nach Texas-Western 0236 (Vorschau-Seite)

TW 0278 -- Der Held der siebten Schwadron

(Rex Hayes) Am 25. Juni 1876 zog General Custer mit seinem Regiment ins Tal des Little Big Horn. Es kam zur berüchtigten Schlacht gegen die vereinigten Stämme der Sioux und Cheyennes, und dieser Tag wurde zu einem der verhängnisvollsten Tage in der Geschichte der amerikanischen Armee. Fast das ganze Regiment wurde an diesem Tag vernichtet. Nur ein paar Soldaten der Nachhut überlebten. Sie gehörten zur siebten Schwadron unter Captain McDougall, und einer von ihnen war Ed Buckett. Eigentlich hatte er nie Soldat werden wollen, aber das Schicksal ließ ihm keine andere Wahl. Denn er hatte einen Mann erschossen und war auf der Flucht ...

zitiert nach Texas-Western 0278 (Rota-Seite)

TW 0279 -- Blizzard-John

(Lex Lane) Ein Fremder kam nach Shamrock. In der kleinen texanischen Rinderstadt nannte er sich Nick Warren. Aber in Wahrheit war er Blizzard-John Porter, der Bruder des ermordeten Town Marshals Phil Porter. Ihm war von Anfang an klar, daß er sich auf ein Duell mit dem Teufel eingelassen hatte, trotzdem gab es für ihn kein Zurück mehr. Er hatte geschworen, die Mörder seines Bruders zu finden und an den Galgen zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, riskierte er einen tödlichen Bluff, aber die Höllenhunde lagen ebenfalls schon auf der Lauer. Sie hatten eine Falle aufgebaut, aus der es für Blizzard-John kein Entrinnen mehr geben sollte...

zitiert nach Texas-Western 0278 (Vorschau-Seite)

TW 0490 -- Verräter im blauen Rock

(Dan Ferguson) Tödliches Indianerland. Eine Falle für jeden Weißen; besonders für einen Armeesoldaten.· Denn die Sioux hassen die »Blauröcke«. Es sieht nicht gut aus für die paar verwundeten, demoralisierten Soldaten, die von einer ganzen Schwadron übriggeblieben sind. Die Roten durchkämmen ihr Land nach ihnen. Und die Kiste mit 8000 Dollars, die die Blauröcke mit sich führen, macht die Sache auch nicht einfacher. So mancher ehrliche Mann verliert über so viel Geld regelrecht den Verstand und wird blind für die Gefahr. Auch Armeesoldaten sind einfache Männer. Und es gibt ein paar, die sind nicht einmal ehrlich ...

zitiert nach Texas-Western 0490 (Rota-Seite)

TW 0491 -- Dreh dich um und stirb!

(Jack Everett) Blutiges Grenzland Arizona. Hölle unter glühendheißer Sonne. Schroffe Felsen, dunkle Wälder, düstere, geheimnisumwitterte Schluchten - das ist das Land der Waffenschmuggler, der Viehdiebe, der Vogelfreien, der vewegenen mexikanischen Rebellen, die hier ihre letzte Zuflucht gefunden haben oder zu einer neuen Revolution rüsten. In den kleinen Siedlungen herrscht Terror; die Bewohner einsam gelegener Ranches ducken sich unter der Angst. Aufrechte Männer sterben im Kampf für Recht und Ordnung. Und dann kommt Dan Kimball, ein großer hagerer Mann mit kühlen Augen und harten Fäusten...

zitiert nach Texas-Western 0490 (Vorschau-Seite)

TW 0649 -- Wo das Blutrecht regiert

(Rex Hayes) Der Schuß kam von weit her. Sein Echo rollte über das schier endlose Land, bis es nach langer Zeit verklang. George Reed zügelte seinen Braunen. Wem anderem sollte der Schuß gegolten haben außer ihm? Reed nahm das schwere Vorderladergewehr aus dem Scabbard, prüfte Schloß und Abzug und legte sich die Waffe auf den Knien bereit. Er blieb im Sattel. Der Hawken-Vorderlader beruhigte ihn etwas, obwohl der ferne Schuß sein Innenleben in Aufruhr versetzt hatte. Instinkte, die ihm seit zwanzig Jahren ein Überleben im Indianerland ermöglicht hatten, signalisierten ihm Gefahr. Und George Reed gab eine Menge um seine Gefühle und Regungen...

zitiert nach Texas-Western 0649 (Rota-Seite)

TW 0650 -- Man nannte ihn Captain

(Jack Everett) Er hieß Ron Hagerty, doch alle Welt nannte ihn nur "Captain". Er war kein Soldat, nein. Mit der Armee hatte er so wenig gemeinsam wie ein Pferd mit einem Walroß. Ron Hagerty war Kapitän eines stolzen Segelschiffes namens "Christina". An Bord konnte ihm keine das Wasser reichen; das Meer war sein Zuhause. An Land war der Captain das blutigste Greenhorn, das man im Wilden Westen je gesehen hatte. Und so benahm er sich auch, als man ihm Pferd und Ausrüstung unter dem Hintern weg stahl. Er schnappte sich das nächsterreichbare Roß - das zufällig einem Sheriff gehörte - und ritt den Banditen hinterher. Mitten hinein ins Indianerland. Und in ein Abenteuer, von dem man noch lange auf allen sieben Meeren erzählen sollte...

zitiert nach Texas-Western 0649 (Vorschau-Seite)

JK 0001 -- Weg der Rache

Untertitel: Cole Hawkins jagte den Mörder seines Bruders, und nichts konnte ihn von seinem Weg der Rache abbringen...

Cole Hawkins starrte in die mit Sagebrush und Saguaros sporadisch bewachsene Ebene hinunter. Nirgends war ein Zeichen von Leben zu entdecken, und doch wußte er, daß sie dort unten auf ihn lauerten. Er war sich klar darüber, daß er den heutigen Tag nicht überleben würde. Viermal hatten die Comanchen ihn bereits angegriffen, und jedesmal hatte er sie abschlagen können. Die Luft flimmerte vor Hitze in der Ebene vor den Guadalupe Mountains. Er riß die Augen auf und versuchte, sich zu konzentrieren. Plötzlich hörte er hinter sich rasenden Hufschlag. Er wirbelte herum. Seine Deckung auf dem kleinen Hügel war gut, aber was nützte sie ihm, wenn er keine Munition mehr hatte, um sich zu verteidigen?

zitiert nach John Kirby 0001 (Rota-Seite)

JK 0002 -- Killerjagd

Matt Logan war der berühmteste Mann, dem ich je begegnet war, und ich war stolz, daß er gerade mich als Partner gewählt hatte, um den Killer Pecos Kid zu jagen...

zitiert nach John Kirby 0001 (Vorschau-Seite)

JK 0004 -- Der schwarze Mustang

Untertitel: Cashwell Silver und der Spieler James O'Herligh wußten, daß es auf dieser Welt nur Platz für einen von ihnen gab - denn sie wollten beiden den schwarzen Hengst Estrellito und die schöne Lauren Baxter...

Cashwell Silver drehte sich mit geschlossenen Augen auf dem Bett herum und öffnete sie zu schmalen Schlitzen. Er sah das Mädchen auf die Straße hinunterblicken. Sie trug einen gelbseidenen Morgenrock, und das lange dunkle Haar hing ihr in aufgelöster Flut über die Schultern bis zu den Hüften hinab. Langsam richtete er sich auf dem Ellenbogen auf und schüttelte den Kopf, um die dumpfe Benommenheit loszuwerden, die die Gestalt des Mädchens vor seinen Augen verschwimmen ließ. Am Fußende des Bettes sah er sein Hemd und seine Jacke und den schweren silberbeschlagenen Gurt mit dem Revolver hängen. Dann sah er wieder auf das Mädchen, und er bemerkte, daß sie sich zu ihm umgedreht hatte und ihn ansah. Er tastete nach der Whiskyflasche; er erinnerte sich dunkel, daß er sie irgendwo neben das Bett gestellt hatte, aber seine Hand tastete ins Leere.

zitiert nach John Kirby 0004 (Rota-Seite)

JK 0005 -- Verdammtes Land

Der weiße Rebellen-Lieutenant und der schwarze Yankee-Sergeant haßten sich aus tiefstem Herzen. Doch in diesem verdammten Apachenland hatten sie nur eine Chance, wenn sie Seite an Seite kämpften...

zitiert nach John Kirby 0004 (Vorschau-Seite)

JK 0009 -- Zeit zum Sterben

Untertitel: Marshal John Brazos war fest entschlossen, seinen Gefangenen vor ein Gericht zu bringen. Doch dann ritten sie in eine tödliche Falle der Apachen

Jetzt geht's ans Sterben! dachte Cliff Ames grimmig und spähte zwischen den Läufen seiner 45er Peacemaker auf die Kriegsmeute, die langsam auf die Pferdewechselstation zuritt. Die Apachen hatten ihre Taktik nicht geändert: hundert Yards leichter Trab - dann wahrscheinlich ein plötzlicher Angriff. Cliff blickte sich ein letztes Mal um. Donahue, das Gesicht blutig, stand am Fenster, den Lauf seines Vorderladers in der Armbeuge. Johnny Brazos hatte am anderen Fenster die Springfield aufgelegt. Sein verletztes Bein hing schlaff herunter. Neben ihm stand Patterson, der den Revolver kaum noch heben konnte. Cliff Ames hätte am liebsten laut aufgelacht. Was waren sie doch für ein verlorener Haufen!

zitiert nach John Kirby 0009 (Rota-Seite)

JK 0010 -- Wildes Blut

Chama Holloway glaubte, den Kitzel der tödlichen Gefahr zu brauchen wie die Luft zum Atmen - doch dann beging er den Fehler, seine Söhne mitreiten zu lassen. Es war der Anfang vom Ende....

zitiert nach John Kirby 0009 (Vorschau-Seite)

WRS 1147 -- Als Ray die Sheriffmörder jagte

Untertitel: Die heiße Fährte eines geheimnisvollen Einzelgängers

(Lex Lane) Er war einer der härtesten und unerschrockensten Kämpfer, die es jemals im Westen gegeben hatte. Ray Fortell hieß er. Die Indianer der nördlichen Prärien nannten ihn »Schneller Tod«. Bei den Weißen war er unter dem Namen »Einzelgänger« bekannt. Schon manche Halunkenhorde hatte er in Angst und Schrecken versetzt und manchen Mörder an den Galgen gebracht. Richtig wild aber wurde Ray erst, als ein paar gemeine, hinterhältige Schufte seinen besten Freund, den Sheriff von Laramie, in die Falle gelockt und ermordet hatten ...

zitiert nach Wildwest-Roman Sonderausgabe / Western-Hit 1147 (Rota-Seite)

WRS 1148 -- Der lange Weg der Rache

(Rex Hayes) Mein Herzschlag setzte aus, als ich auf dem Höhenkamm lag und ins Tal spähte. Meine Hütte stand in hellen Flammen. Und etwas abseits lag Squanna, meine Frau. Man hatte ihr die Kleider vom Leib gefetzt. Vier Cheyennes hielten sie an Armen und Beinen fest. Der fünfte warf sich lachend über sie. - Squanna stieß einen Schrei aus. Einen schwachen, um Erlösung flehenden Jammerlaut, der mir ins Herz schnitt. Ich starb in dieser Minute hundertmal. Ich wußte, daß Squanna diese Schande nicht überleben wollte. Sie würde sich selber töten, wenn es kein anderer tat. Und da hob ich mein Gewehr - und ich erschoß Squanna. Ich erschoß die Mutter meines Sohnes - die Frau, die ich mehr liebte als mein eigenes Leben. Und dann begann der lange Weg der Rache ...

zitiert nach Wildwest-Roman Sonderausgabe / Western-Hit 1147 (Vorschau-Seite)

WRS 1888 -- Bleigewitter in Laredo

Untertitel: Mit Todesverachtung gegen den Höllenfürsten

(Dan O'Hara) Noch Monate nach Kriegsende zog Colonel Leo Woodstock mit seiner Bande von Teufelsknechten durch das gepeinigte Land. Sie waren Soldaten gewesen, die auf der Seite des Südens gekämpft hatten. Jetzt waren sie zu Räubern und Mordbrennern geworden. Sie hielten sich für unbesiegbar. Das waren sie auch bis zu jener Nacht des Schreckens in Kentucky, als sie wieder einmal mordend und brandschatzend über eine kleine Ortschaft herfielen. Wieder einmal triumphierte blutige Gewalt über friedliche Menschen. Doch seit dieser Nacht sollte es für Colonel Woodstock und seine Horde keine ruhige Minute mehr geben. Drei unerbittliche Rächer saßen ihnen im Nacken...

zitiert nach Wildwest-Roman Sonderausgabe / Western-Hit 1888 (Rota-Seite)

WRS 1889 -- Des Marshals letzte Galgenfrist

(Peter Hackett) Auf den Tag genau fünf Jahre nach seiner Verurteilung öffneten sich für Dick Wetham die Zuchthaustore. Eine höllisch harte Zeit lag hinter ihm. Manchmal war er nahe dran gewesen, zu zerbrechen. Aber die Gedanken an einen ganz bestimmten Mann hatten ihn immer wieder aufgerichtet. Mit jedem Tag war sein Haß gewachsen, hatten sich seine Rachegedanken angestaut wie die Glut eines Vulkans kurz vor dem Ausbruch. Schon in wenigen Tagen würde er in San Marcial ankommen. Dort trug Steve Quincannon immer noch den Stern des Town Marshals. Und er sollte furchtbar büßen für alles, was er Dick Wetham angetan hatte ...

zitiert nach Wildwest-Roman Sonderausgabe / Western-Hit 1888 (Vorschau-Seite)

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